Veröffentlicht durch: Münchner Städtereise Redaktion

Der Grundstein für das Münchener Maximilianeum wurde 1857 gelegt. Fertig wurde das Gebäude aber erst 1874. Geplant war es als „Nationalbau zu Hebung des monarchischen nationalen Volksgeistes“ und diente als Gebäude für die Stifung Maximilianeum, die nach dem Willen ihres Stifters „talentvollen bayerischen Jünglingen (jeglichen Standes) die Erreichung jener Stufe wissenschaftlicher und geistiger Ausbildung zu erleichtern, welche zur Lösung der höheren Aufgaben des Staatsdienstes erforderlich ist“.

Nachdem das Gebäude im 2. Weltkrieg zu zwei Dritteln zerstört wurde, wurde es wieder aufgebaut und ist seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtages. Als der Bau zu klein wurde fügte man 1958/59 und 1964/65 im Osten Flügelbauten mit weiteren Büroräumen und Sitzungssälen an. Um das Gebäude herum läuft eine ca. 200-300 m breite „Bannmeile“ in der Versammlungen mit mehr als 3 Personen, also auch Demonstrationen, verboten sind.

Bild: Marco Barnebeck(Telemarco) / pixelio.de