
Der Münchener Hofgarten wurde 1613-1617 von Maximilian I, Kurfürst von Bayern als Renaissancegarten anlegen lassen. Auch heute noch ist der Haupteingang ein schönes schmiedeeisernes Tor hinter der Theatinerkirche. In der Mitte des Hofgartens steht der Dianatempel, ein Pavillion von dessen 8 Bögen die Kreuzwege des Gartens ausgehen. Dort finden Konzerte statt oder informelle Tanzveranstaltungen und auch Straßenmusikanten unterhalten die Spaziergänger.
Charakteristisch für den Dianatempel sind die vier innen angebrachten, muschelförmigen Brunnen und das Dach das von einer Bavaria-Bronzestatue getragen wird. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Garten zu einem englischen Baumgarten umgestaltet. Nachdem er im 2. Weltkrieg schwer beschädigt wurde fand man eine Lösung zwischen dieser und der ursprünglichen Gestaltung. Zur Residenz hin wurde der Hofgarten nach den Originalplänen von 1853 mit den für diese Zeit typischen Pflanzbeeten gestaltet.
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