Das erste Mal wurde München unter dem Namen Munichen im Jahre 1158 erwähnt. Diese Aufzeichnungen gehen aus dem Augsburger Schied urkundlich hervor und zwar nach der Errichtung einer Brücke über die Isar, welche sich in der Nähe einer Ansiedlung von Mönchen befand. Diese Brücke, heute unter dem Namen Ludwigsbrücke bekannt, wurde von Heinrich dem Löwen, seines Zeichens Herzog von Bayern und Sachsen, in Auftrag gegeben.
Dies geschah aber erst nach der Zerstörung der durch den Bischof von Freising erbauten etwas weiter im Norden errichteten Brücke. So konnte Heinrich der Löwe durch den Handel von Salz nach Augsburg profitieren, denn durch Errichtung dieser Brücke sprach Kaiser Barbarossa mit dem Augsburger Schied München das Münz-, Markt- und Zollrecht zu. Allerdings wurde den Bischöfen von Freising eine Beteiligung an den Erträgen zugesprochen, welche sie in Form einer Nutzungsgebühr für die Isarbrücke einforderten. Diese Gebühr wurde bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts erhoben.
Durch diese Entwicklung erhielt München bereits 20 Jahre später den Status einer Stadt und bekam seine erste Befestigungsanlage. In der Zeit von 1180 bis 1240 war München dem Bischof von Freising zugesprochen und viel danach an die Wittelsbacher. Schon wenige Jahre später im Jahre 1255, im Zuge der Landesteilung, wurde München zur herzoglichen Residenz. Durch diese Entwicklung wurde ein zweiter Mauerring erbaut und das Stadtgebiet um einiges erweitert. Ende des 14. Jahrhunderts begannen Bürgeraufstände gegen die Herzöge, zu denen 1429 noch die Bedrohung durch die Husseiten kam.
Aufgrund dieser Umstände wurde eine Verstärkung der äußeren Stadtmauern veranlasst, hierzu kam noch die Vertreibung der Juden im Jahre 1442. Aufgrund dieser Tatsache lebten bis in das 18. Jahrhundert hinein keine Juden mehr in München. Während des ersten Weltkrieges musste München keine größeren baulichen Schäden davon tragen, allerdings war die Versorgung der Bevölkerung in dieser Zeit sehr schlecht.
Nach Ende des Krieges im Jahre 1919 wurde eine kommunistische Revolution angezettelt, diese scheiterte aber. Aufgrund dieser Tatsache hatte der Nationalsozialismus leichtes Spiel und München wurde schnell eine Brutstätte dessen. Während des zweiten Weltkrieges musste München schwere Bauliche Verluste hinnehmen, die ungefähr 90 Prozent der Altstadt und 50 Prozent des gesamten Stadtgebietes betrafen.