München liegt einem tiefen Senkungsbecken zwischen der Donau und den Kalkalpen im Alpenvorland, welches sich in den letzten Millionen Jahren zum größten Teil durch Abtragungen der Alpen aufgefüllt hat. Diese Ablagerungen im Tertiär wurden im Besonderen durch die Flüsse in Form von Geröll- und Sandmassen herangeführt. Die während der Eiszeiten durch Schmelz- und Gletscherwasser entstanden Ströme hinterließen im Voralpenland durch Schotterebenen und Moränenhügel ihre Spuren.
Die Formen der Oberfläche in der Münchner Ebene, welche 55 Kilometer breit ist, wurden vor allem durch den würmeiszeitlichen Schotter gebildet und stellen in der heutigen Zeit eine schiefe Ebene zwischen dem nördlich gelegenen Moosburg und dem südlich gelegenen Holzkirchen dar. Diese weißt einen Unterschied von 300 Höhenmetern auf und beginnt an den Endmoränen des Isarvorlandgletschers. Allein einen Höhenunterschied von etwa 100 Metern existiert in der Stadt München selbst, wobei sich der höchste Punkt in der Nähe des Gutshofes Warnberg befindet, welcher im Süden liegt.
Der Süden, welcher von mehreren Flüssen, unter anderem der Isar, durchzogen wird weißt teilweise tiefe Einschnitte auf. Dieses Gebiet wird hauptsächlich von Schotterboden dominiert und weißt daher eine Vielzahl von Wäldern, wie beispielsweise den Forstenrieder Park und den Perlacher Forst, auf. Während hier der Grundwasserspiegel ziemlich tief liegt, ist er im Norden höher angelagert, weshalb dort große Niedermore, wie zum Beispiel im Nordosten das Erdinger Moos oder im Nordwesten das Dachauer Moos, zu finden sind.